Sind die E-Motorräder die Zukunft?

Sind die E-Motorräder die Zukunft?

Am Anfang wurden sie noch belächelt und kaum jemand dachte, dass das Dröhnen eines Vierzylinders jemals das sanfte Schnurren eines elektrisch angetriebenen Motorrads ablösen könnte. Aber die Zeiten ändern sich, und immer mehr Hersteller haben auch eine E-Version in Planung oder sogar schon auf dem Markt. Spätestens seit Harley Davidson auch ein E-Bike angekündigt hat, werden die neuen Antriebe ernst genommen.

Interessant sind auch die Designs der neuen Zweiräder. Weil sie keinen klassischen Motor mehr brauchen, können die Gestalter sich austoben und sehr futuristische Maschinen erschaffen. Ein Beispiel ist die Nito N4, die eigentlich nur aus Rahmen, Lenker und Rädern besteht. Selbst die Sitzbank ist minimalistisch gehalten und von der Seite kaum auszumachen. Mit nur 15 PS kann das Gerät aber 150 Stundenkilometer in der Spitze erreichen. Mit einer Batterieladung kommt man knapp 150 Kilometer weit. Während die Nito eher an den Film „Tron“ erinnert, kommt die schwedische Tarform eher in einem Steam-Punk-Design daher. Sie hat einen elektrischen Antrieb, aber auch noch eine Kette und einen Tank sowie einem klassischen Sitz, der daraus eine elektrisch angetriebene Cafe Racer macht.

Auch offroad wird bald umweltfreundlich gefahren: KTM hat bereits de Freeride E-XC vorgestellt, deren 18 kW zumindest für ein eineinhalb Stunden langes Rennen ausreichen sollen. Für die Rallye Dakar reicht das natürlich noch nicht. Dagegen reichen der italienischen Energica 11,7 Kilowattstunden im Akku aus, um sie auf 200 Kilometer in der Stunde Spitzengeschwindigkeit zu bringen. Das entspricht einem 145 PS Motor.

In Indien wurde die One von Emflux Motors vorgestellt, ein Motorrad im Straßenrenndesign mit großer Windschlüpfrigkeit. Sie ist mit 169 Kilogramm ein Leichtgewicht und damit vor allem gut in der Stadt zu verwenden – und Frauen werden sie mögen. Um auf 100 Kilometer in der Stunde zu beschleunigen braucht sie gerade mal drei Sekunden.

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