Wenn die Harley-Davidson surrt

Wenn die Harley-Davidson surrt

Wenn es etwas gibt, was außer dem Design und der hohen Verarbeitungsqualität eine Harley-Davidson von der Konkurrenz unterscheidet, dann ist es der Sound. Einen Harley-Motor kann auch ein Laie von anderen unterscheiden. Umso überraschender war es, das ausgerechnet die Ur-Ahnen der Motorradgeschichte 2018 ankündigten, ein elektrisch angetriebenes Motorrad auf den Markt bringen zu wollen.

Zwar werden eingefleischte Biker kaum auf ihre Harley verzichten wollen, aber das Unternehmen schaut mit der LiveWire in die Zukunft: Optisch ist klar die Handschrift der Entwickler der benzingetriebenen Modelle zu sehen. Technisch hat man eingebaut, was zur Zeit verfügbar ist. Stabilisatoren, Connectivity mit fast allem was Bluetooth hat und natürlich auch ein GPS.

Kein Brummen, sondern Surren

Ganz leise ist die LiveWire nicht, sie surrt deutlich hörbar, auch wenn bei höheren Geschwindigkeiten der Fahrtwind dies zu einem leisen hellen Ton reduziert, der bisweilen etwas nervend sein kann.

Umso mehr wird man aber Passanten und andere Verkehrsteilnehmer überraschen können, wenn man mit einem sanften „Wusch“ an ihnen vorbeizieht. Und Beschleunigung ist auch bei der elektrischen Harley alles: Sie lässt jedes Benzin-Modell stehen. Die Reichweite wird derzeit noch mit hundert Kilometern angegeben, was auch zeigt, dass man die LiveWire eher für die Stadt oder kurze Ausritte gebaut hat.

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